Wieso man Rostock lieben muss: Teil 2

marteria noisey-1350                                                                                                                                             © Jan Kapitän
Berlin mag Peter Fox haben, Rostock kann sich dafür mit einem der derzeit erfolgreichsten deutschen Rapper brüsten, den gerade alle irgendwie toll finden: Marteria! In Rostock geboren und als Sohn einer Lehrerin und eines Seemannes aufgewachsen scheint der 31 – Jährige wie eine Katze sieben Leben zu besitzen: Talentierter Fußballprofi bei Hansa und in der U17-Nationalelf, gut gebuchtes Model in New York, semi – erfolgreicher Schauspielschüler in Berlin und seit der Veröffentlichung seines Hits Lila Wolken im Jahr 2012 vom zweiten Album Zurück in die Zukunft Deutschlands neuer Darling für intelligenten, bissigen und zeitgemäßen Hip Hop.

Bis allerdings dieser Status in Deutschland erreicht war, musste Marteria auch mit Rückschlägen kämpfen, floppte doch sein erstes Album und auch sein Auftritt beim Bundesvision Song Contest mit dem Song König von Deutschland  im Jahr bescherte ihm mit Platz 12 eine herbe Enttäuschung.

Da zu Tiefen jedoch auch immer Höhen gehören, gewann Marteria zwar beim Song Contest keinen Preis, aber dafür seine Songs verstärkt an Kraft und Ausdruck, die ihm ein Jahr später trotzdem den Durchbruch bescherten. Dass es sich dabei keineswegs um eine musikalische Eintagsfliege handelte, beweist der spektakuläre Erfolg seines dritten Albums Zurück in die Zukunft II  aus diesem Jahr, das direkt auf Platz Eins der Charts einstieg. Seitdem laufen die Songs OMG  oder Kids (Zwei Finger an den Kopf)  in Clubs, Radiostationen oder auf iPods rauf und runter und selbst das renommierte Hip Hop Blatt Juice adelte kürzlich Marteria zum offiziellen Rap – König von Deutschland. Geht es also überhaupt noch ein Level weiter?

Es geht! Denn dieses Jahr nimmt der Wahlberliner Marteria erneut die Herausforderung an und versucht sich am 20.09. am Bundesvision Song Contest – und das mit seiner Hymne an Rostock! Über seine Beweggründe und das Risiko, gerade mit diesem Lied anzutreten spricht er übrigens hier.

Es ist also wirklich verdammt leicht, Marteria ziemlich, ziemlich toll zu finden. Ein Rostocker, der ganz Deutschland zum Tanzen unter lila Wolken bringt, mit Peter Fox das Lebensgefühl der twenty-thirtysomethings einfängt und sich gegen den Sekundenschlaf  wehrt, revolutionäre Parolen über Bengalische Tiger rappen kann ohne dabei peinlich zu wirken, das Sprichtwort doppelt hält besser  mit seinem Alter Ego Marsimoto erfolgreich umsetzt, mit Hansa durch alle Ligen dieser Welt geht und immerzu seine Liebe zur besten Stadt der Welt verkündet. Ihr merkt es vielleicht, ich bin längst schon ein Marteria Girl. Daher freue ich mich umso mehr noch diese tolle Nachricht zu verkünden (jaha) :

Der Post verrät es bereits, in diesem Sommer wurde endlich ein Video zu Mein Rostock in der Stadt der Städte gedreht. Und an diesem Mittwoch erfolgt die Videopremiere in Rostock! Wenn das also kein Grund ist, sich heute auf dem Weg in die Stadt zu machen und gaaanz unauffällig Ausschau nach einem unserer Lieblingsrostocker zu halten? Oder ihr lasst euch von dem folgenden Beitrag dazu inspirieren, sich auf Marterias Spuren zu begeben?

Wofür ihr euch heute auch immer entscheidet: Dreht Marterias Musik auf und habt Spaß bei allem, was ihr heute noch so vor euch habt.

 

 

 

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2 Kommentare zu “Wieso man Rostock lieben muss: Teil 2

  1. Pingback: Keine Eintagsliebe | Ahoi Rostock

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